Kommunikationswissenschaftler*in für Friedens‑ und Advocacyarbeit (m/w/d)

Ihre Aufgaben

  • Sie entwickeln und setzen Kommunikations‑ und AdvocacyStrategien für ZFD‑Projekte in Jordanien um.
  • Sie erstellen visuelle und schriftliche Inhalte (Fotografie, Video, Grafik, Texte) zur Unterstützung der Advocacy‑ und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Sie begleiten und stärken lokale Mitarbeiter*innen in konfliktsensibler, kulturbewusster Kommunikation.
  • Sie analysieren und evaluieren die Wirkung von Kommunikations‑ und Advocacy‑Kampagnen und entwickeln diese kontinuierlich weiter.
  • Sie fördern Vernetzung und Advocacyarbeit mit zivilgesellschaftlichen, kulturellen und bildungsbezogenen Akteur*innen.
  • Sie entwickeln partizipative Kommunikationsformate und machen damit gemeinsam mit lokalen Künstler*innen, Pädagog*innen und jungen Menschen auf dem Kulturerbe basierende Friedensinitiativen sichtbar.
  • Sie sind verantwortlich für die ordnungsgemäße Verausgabung und Verwaltung der Finanzmittel vor Ort entsprechend der Geberrichtlinien und der Vorgaben von AGIAMONDO. Dabei arbeiten Sie partnerschaftlich mit den Kolleg*innen der Partnerorganisation zusammen.

Ihr Profil

  • Sie haben einen Hochschulabschluss in Kommunikationswissenschaften, Journalismus, Medienwissenschaften oder einem verwandten Fach.
  • Sie verfügen über nachweisbare Erfahrung im visuellen Storytelling (Fotografie, Videografie, Grafikdesign).
  • Sie haben Erfahrung im Social‑Media‑Management und in der Erstellung von Inhalten, idealerweise im NRO‑Umfeld.
  • Sie haben mit marginalisierten Gruppen gearbeitet, z. B. mit Geflüchteten, Kindern oder Jugendlichen in Krisen‑ oder Konfliktkontexten.
  • Sie bringen sehr gute Englischkenntnisse mit; Arabischkenntnisse sind wünschenswert.
  • Sie arbeiten strukturiert, reflektiert und verantwortungsbewusst, auch im Umgang mit Fördermitteln.
  • Sie verfügen über ausgeprägte interkulturelle Kompetenz, Konfliktsensibilität und die Fähigkeit, respektvoll mit unterschiedlichen gesellschaftlichen und religiösen Akteur*innen zusammenzuarbeiten.
  • Wünschenswert sind Kenntnisse oder ein fachlicher Hintergrund in Archäologie, Kunstgeschichte oder Psychologie, um emotionale und soziale Dimensionen des Kulturerbes einordnen zu können.
  • Vorherige Berufs‑ oder Projekterfahrung in Jordanien, im Nahen Osten oder mit glaubensbasierten Organisationen ist von Vorteil.
  • Sie sind EU-Bürger*in oder Schweizer*in, identifizieren sich mit christlichen Werten sowie den Zielen und Anliegen kirchlicher Entwicklungs- und Friedensarbeit.

Zusammenarbeit mit AGIAMONDO und Pro Terra Sancta

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Pro Terra Sancta, die den Franziskanern angegliedert ist, engagiert sich AGIAMONDO im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) in Jordanien für sozialen Zusammenhalt und gewaltfreie Konfliktbearbeitung. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das kulturelle Erbe als lebendiger Raum für Begegnung, Ausdruck und Verständigung, insbesondere für junge Menschen und marginalisierte Gruppen, darunter Geflüchtete. 

In dieser Rolle verbinden Sie professionelle Kommunikations‑ und Advocacyarbeit mit Friedensförderung in einem komplexen gesellschaftlichen Kontext und tragen dazu bei, lokale Initiativen sichtbar zu machen, Stimmen junger Menschen zu stärken und kulturbasierte Friedensansätze national und international konfliktsensibel und partnerschaftlich zu vermitteln. 

Der Arbeitsort ist überwiegend Amman, eine moderne Hauptstadt mit rund 4,5 Millionen Einwohner*innen und gut ausgebauter Infrastruktur, vielfältigen Einkaufs‑, Freizeit‑ und Kulturangeboten, Sportanlagen sowie Museen; ein internationaler Flughafen ist vorhanden, das Tote Meer liegt weniger als eine Stunde entfernt. Das Klima ist im Winter kühl, im Herbst mild und im Frühling sowie Sommer heiß; die Tätigkeit umfasst Aufenthalte und Reisen in Amman, Madaba, Irbid und Balqa. 

Pro Terra Sancta arbeitet mit einem klaren Bottom‑up‑Ansatz und setzt lokal verankerte Bildungs‑, Kultur‑ und Friedensinitiativen um, die auf Teilhabe, Würde und sozialem Zusammenhalt basieren; die Organisation kooperiert eng mit Gemeinden, jungen Menschen, Kulturschaffenden und Geflüchteten und versteht das Kulturerbe als Ressource für Dialog und Frieden.

Der Standort ist aufgrund der aktuellen Sicherheitslage, nur eingeschränkt für Familien mit Kindern geeignet.